JR Jan Rolfsmeyer Beratung & Begleitung

Engstelle 04

Zwei Wochen weg, und es stockt.

Sie haben Mitarbeiter. Ein System haben Sie nicht. Solange jede Entscheidung über Ihren Tisch läuft, ist Ihre Belastbarkeit die Kapazitätsgrenze des ganzen Betriebs.

Jan Rolfsmeyer lehnt in weißem Hemd und Jeans an einer Schreibtischkante, im Hintergrund ein Fenster.

Woran Sie es merken

Vier Anzeichen, die fast immer zusammen auftreten

Wenn Sie drei davon kennen, lesen Sie weiter. Wenn Sie alle vier kennen, sollten wir reden.

01

Urlaub mit Handy

Sie fahren weg und sind erreichbar. Nicht für Notfälle, sondern für Rückfragen, die auch drei Tage warten könnten.

02

Angebote schreiben nur Sie

Weil nur Sie wissen, wie kalkuliert wird. Das Wissen steht nirgends, es steckt in Ihrem Kopf und in zwanzig Jahren Erfahrung.

03

Es gibt keine Vertretung

Auf die Frage, wer entscheidet, wenn Sie ausfallen, gibt es keine Antwort. Oder eine, die Sie selbst nicht glauben.

04

Ihre Leute fragen, statt zu entscheiden

Nicht weil sie es nicht könnten. Weil nie festgelegt wurde, was sie ohne Rückfrage entscheiden dürfen.

Warum das passiert

Ein Betrieb, der nur an Ihnen hängt, ist kein Unternehmen

Er ist ein Risiko mit Briefkopf. Diesen Satz sage ich nicht leichtfertig. 2002 hatte ich einen Blinddarmdurchbruch und lag mehrere Wochen im künstlichen Koma. Der Betrieb lief weiter, weil andere eingesprungen sind. Das war Glück, nicht Planung. Seitdem weiß ich, was daran hängt.

Wie es dazu kommt, ist unspektakulär. Am Anfang machen Sie alles selbst, weil niemand da ist. Dann kommen Leute dazu, aber die Aufgaben bleiben bei Ihnen, weil Erklären länger dauert als Selbermachen. Nach zehn Jahren ist das keine Entscheidung mehr, sondern Gewohnheit. Und Gewohnheiten fühlen sich an wie Notwendigkeiten.

Das Gegenmittel ist nicht mehr Delegation, sondern eine Trennung. Es gibt Aufgaben, die tatsächlich nur Sie machen können. Und es gibt Aufgaben, die an Ihnen hängen, weil sie nie jemand anders übernommen hat. Die zweite Gruppe ist fast immer die größere.

Der Satz, um den es geht

Ein Betrieb, der nur an Ihnen hängt, ist kein Unternehmen. Er ist ein Risiko mit Briefkopf.

Vorgehen

Was wir damit machen

Das hier ist ein Teil der Zwischenbilanz, nicht ein eigenes Produkt. Wir fangen bei Ihrer Engstelle an und schauen von dort auf den Betrieb.

  1. Zwei Wochen mitschreiben

    Keine Zeiterfassung, nur eine Liste: Was kam auf Ihren Tisch, und warum bei Ihnen. Der Grund ist die eigentliche Information.

  2. Trennen: muss, oder ist nur so gewachsen

    Bei den meisten Inhabern landen achtzig Prozent in der zweiten Gruppe. Das ist unangenehm zu sehen und der schnellste Hebel, den es gibt.

  3. Entscheidungsrahmen festlegen

    Bis zu welchem Betrag darf wer entscheiden, ohne zu fragen. Ein Satz pro Rolle, schriftlich. Das ersetzt zwanzig Rückfragen im Monat.

  4. Vertretung benennen und einmal ernst proben

    Nicht im Notfall, sondern geplant. Eine Woche, in der Sie nicht erreichbar sind. Was dabei schiefgeht, ist die Liste für den nächsten Monat.

Angebot und Preise ansehen

Fragen

Was dazu meistens gefragt wird

Muss ich meine Mitarbeiter einbinden?

Irgendwann ja, sonst ändert sich nichts. Anfangen können wir ohne sie. Die ersten beiden Schritte machen Sie allein, spätestens beim Entscheidungsrahmen gehören die Betroffenen dazu.

Was, wenn keiner in meinem Team das kann?

Dann ist das eine Personalfrage und keine Prozessfrage, und wir müssen sie so behandeln. Manchmal fehlt eine Position. Manchmal ist jemand da, dem nie zugetraut wurde, sie auszufüllen. Das lässt sich unterscheiden.

Wie lange dauert es, bis ich zwei Wochen weg sein kann?

Ehrlich: länger als eine Zwischenbilanz. Die drei Sessions bringen die Liste und die Prioritäten. Bis eine Vertretung wirklich trägt, rechnen Sie mit sechs bis zwölf Monaten. Deshalb gibt es danach die monatliche Begleitung.

Fangen Sie nicht mit dem Umbau an. Fangen Sie mit der Liste an. Dafür reicht ein Erstgespräch.

Alle Fragen zur Zusammenarbeit

Die anderen fünf

Selten kommt eine Engstelle allein

Meistens hängen sie zusammen. Wer keinen Sparringspartner hat, lässt Entscheidungen liegen. Wer alles selbst entscheidet, kommt abends nicht runter.

Kontakt

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenfrei.

Sie schreiben in zwei Sätzen, worum es geht. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen mit zwei Terminvorschlägen. Kein Newsletter, keine automatische Mailserie.

  • Antwort innerhalb von zwei Werktagen
  • Erstgespräch kostenfrei und unverbindlich
  • Wenn ich nicht der Richtige bin, sage ich es im Gespräch

Warum nur ein Formular und keine Telefonnummer? Weil ich jede Anfrage vorbereitet beantworten will und nicht zwischen zwei Terminen. Sie schreiben drei Zeilen, ich melde mich mit zwei Terminvorschlägen. Das ist für uns beide schneller.

* Pflichtfeld. Ihre Daten gehen an SIGNO GmbH und werden nicht weitergegeben. Falls das Formular bei Ihnen nicht funktioniert, finden Sie die Anbieterangaben im Impressum.

Gespräch anfragen

Kontakt

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenfrei.

Sie schreiben in zwei Sätzen, worum es geht. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen mit zwei Terminvorschlägen.