JR Jan Rolfsmeyer Beratung & Begleitung

Engstelle 03

Der Umsatz steigt. Auf dem Konto merkt man davon nichts.

Mehr Aufträge, mehr Leute, mehr Arbeit. Und am Jahresende steht ungefähr dasselbe Ergebnis wie vor drei Jahren. Das ist kein Buchhaltungsproblem. Es ist ein Kalkulationsproblem.

Jan Rolfsmeyer steht in hellem Leinenanzug in einem Büro, die Hände in den Hosentaschen.

Woran Sie es merken

Vier Anzeichen, die fast immer zusammen auftreten

Wenn Sie drei davon kennen, lesen Sie weiter. Wenn Sie alle vier kennen, sollten wir reden.

01

Sie kennen den Umsatz, nicht die Marge

Was der Betrieb macht, wissen Sie auf den Euro. Was welche Auftragsart übrig lässt, ist Gefühl.

02

Sie sagen selten ab

Jeder Auftrag wird angenommen, weil Umsatz gut ist. Auch der, an dem Sie nach Abzug aller Stunden verlieren.

03

Nachträge werden nicht berechnet

Der Kunde wollte noch etwas, Sie haben es gemacht, geschrieben wurde nie eine Rechnung dafür. Bei jedem dritten Auftrag.

04

Der Stundensatz stammt aus einem anderen Jahr

Er wurde einmal gerechnet, danach jährlich um ein bisschen erhöht. Löhne, Material und Versicherungen sind schneller gestiegen.

Warum das passiert

Wachstum vergrößert die Fehler, die schon drin waren

Solange ein Betrieb klein ist, trägt ein guter Auftrag drei mäßige. Der Inhaber merkt das nicht, weil er selbst mitarbeitet und seine eigene Zeit nicht rechnet. Wächst der Betrieb, wird aus dem einen mäßigen Auftrag eine Auftragsart, und die läuft dann in zwanzigfacher Ausführung durch den Betrieb.

Das Ergebnis: Sie subventionieren einen Teil Ihrer Arbeit mit einem anderen Teil und sehen es nicht, weil in der Buchhaltung alles in einem Topf landet. Der Steuerberater kann Ihnen das nicht sagen. Er bucht, was ihm gegeben wird, und er schaut auf ein abgeschlossenes Jahr.

Die gute Nachricht: dafür braucht es keine neue Software und kein Controlling-Projekt. Die Zahlen sind fast immer schon da. Sie sind nur nie getrennt worden.

Der Kern der Sache

Umsatz ist die Zahl, die gut aussieht. Marge ist die, von der Sie leben.

Vorgehen

Was wir damit machen

Das hier ist ein Teil der Zwischenbilanz, nicht ein eigenes Produkt. Wir fangen bei Ihrer Engstelle an und schauen von dort auf den Betrieb.

  1. Auftragsarten trennen

    Drei bis fünf Gruppen, nicht dreißig. Sanierung, Neubau, Wartung, Notdienst, was in Ihrem Gewerk eben die Kategorien sind.

  2. Die eigene Zeit einrechnen

    Ihre Stunden kosten Geld, auch wenn Sie sich kein Gehalt dafür buchen. Genau hier verschwindet bei Inhabern die Marge.

  3. Die drei schlechtesten benennen

    Nicht um sie sofort zu streichen. Um zu entscheiden: Preis erhöhen, Ablauf ändern oder aufhören. Drei Möglichkeiten, eine Entscheidung.

  4. Eine Zahl, die Sie monatlich sehen

    Am Ende steht keine Auswertung im Ordner, sondern eine Kennzahl, die Sie selbst ablesen können. Sonst hält es nicht.

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Fragen

Was dazu meistens gefragt wird

Muss ich meinen Steuerberater einbinden?

Nicht zwingend, aber es hilft. Ich brauche den Jahresabschluss und möglichst eine aktuelle Summen- und Saldenliste. Beides bekommen Sie von ihm mit einer Mail.

Was, wenn meine Zahlen nicht sauber sind?

Sind sie fast nie. Für die erste Trennung reicht es, wenn die Größenordnung stimmt. Wenn wir feststellen, dass die Datengrundlage nicht trägt, sage ich das, statt auf einer wackligen Basis Empfehlungen zu bauen.

Ist das nicht Steuerberatung?

Nein, und das darf ich auch nicht. Ich mache keine Steuerberatung, keine Rechtsberatung und keine Wirtschaftsprüfung. Ich rechne mit Ihnen betriebswirtschaftlich, damit Sie Entscheidungen treffen können. Steuerliche Fragen gehören zu Ihrem Steuerberater.

Wenn Sie mir sagen können, was Ihr Betrieb im letzten Jahr umgesetzt hat, aber nicht, welche Auftragsart am meisten übrig lässt: dann ist das hier gemeint.

Alle Fragen zur Zusammenarbeit

Die anderen fünf

Selten kommt eine Engstelle allein

Meistens hängen sie zusammen. Wer keinen Sparringspartner hat, lässt Entscheidungen liegen. Wer alles selbst entscheidet, kommt abends nicht runter.

Kontakt

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenfrei.

Sie schreiben in zwei Sätzen, worum es geht. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen mit zwei Terminvorschlägen. Kein Newsletter, keine automatische Mailserie.

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